Referenzen

TERRAG übernimmt Abbrucharbeiten bei laufendem Betrieb

Eine Baustelle, auf der Handarbeit und Erfahrung gefragt war. Im Auftrag der Saarstahl AG hat die TERRAG den Rückbau einer Anlage im Stahlwerk übernommen. Insgesamt wurden 1.500 Tonnen Stahlbau und Anlagentechnik zurückgebaut. Die vorhandenen Stahlaufbauten mussten dazu im ersten Schritt in Handarbeit im Schneidbrennverfahren geteilt und von den Fundamenten gelöst werden. Aufgrund des schwierig zu erschließenden Baufeldes wurden die Einzelteile mit Hilfe von Autokränen, Hallenkränen und Mobilbaggern aus der Fundamentgrube gehoben. Die zerkleinerten Einzelteile wurden vor Ort innerhalb des Stahlwerks recycelt und zu neuem Stahl weiterverarbeitet. Die Durchführung der geplanten Abbrucharbeiten unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes erforderten tägliche Abstimmungen, ein hohes Maß an Erfahrung und Präzision sowie eine akribische Herangehensweise.

Geflecht aus Stahldraht sichert Deponieböschung 

Bereits seit 2005 baut und betreibt die TERRAG eine Deponie in Wiebelskirchen. Über viele Jahrzehnte wurden dort Abfälle des Neunkircher Eisenwerkes abgelagert. Die so entstandene Altlast wird bereits seit den 1990er Jahren gesichert und saniert. Der Steilbereich des Außendammes der Ostflanke wurde aus einem bewehrtem Erdbauwerk mit innovativen Stahldrahtelementen hergestellt. Mit diesem anspruchsvollen Bauwerk können auch die mittlerweile gesteigerten Ansprüche an das Erscheinungsbild und an die ökologische Verträglichkeit erfüllt werden. Auf einer Gesamtlänge von 180 Metern und einer maximalen Aufbauhöhe von rund 20 Metern verleiht diese Konstruktion der Böschung die nötige Stabilität und gewährleistet einen flächigen Erosionsschutz. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der zentimetergenauen Umsetzung der Planung an bis zu 85 Grad geneigten Steilwänden, die keine Abweichung verzeihen. Des Weiteren wurde der Sickerwasserstaukanal ausgegraben und an einer etwa 300 Meter entfernten, besser geeigneten Stelle, außerhalb des Deponiebereichs neu platziert. Von der Planung über das Genehmigungsverfahren bis zur kompletten Bauleistung erfolgte die Umsetzung vollständig in Eigenleistung der TERRAG.

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